Rechtschreibung - ILZ Nürnberg

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Rechtschreibung

Übertritt


Viele Eltern sorgen sich um den Übertritt


Zu den Kompetenzen, die die Kultusminister-Konferenz (KMK) als Standards festgelegt hat, zählt die Anwendung elementarer Rechtschreibstrategien und Rechtschreibregeln am Ende der Grundschulzeit. Besonders in der 3. und 4. Klasse stellen Eltern oftmals fest, dass das bisher erarbeitete Rechtschreibwissen nicht ausreicht, um die erforderliche Zensur für den Übertritt zu erhalten. Der zunehmende "Übertritts-Druck" verstärkt die Problematik zusätzlich.

Im schulischen Kontext legen die meisten Unterrichtsreihen den Schwerpunkt des Rechtschreiblernens auf das Memorieren, d. h. Laut- und Schreibschemata werden im Langzeitgedächtnis abgespeichert. Dabei lernen die Kinder unterschiedliche wirkungsvolle Merktechniken anzuwenden. Dadurch wird es möglich, eigenveratwortliches Lernen im offenen Unterricht durchzuführen. Dies ermöglicht eine größere Individualisierung und Differenzierung im Unterricht und gleichzeitig stärkt es die Methodenkompetenz der Kinder. Schritt für Schritt nähern sich die Kinder durch impliziten Regelbildungsprozess der Normschreibung. Nur die besten Kinder erreichen die geforderte Kompetenz am Ende der Grundschulzeit.

Kinder mit Schwierigkeiten beim Abspeichern von Wort-, Laut- und Schreibschemata - das müssen nicht immer Legastheniker oder LRS-Kinder sein! - benötigen eine systematische kognitive Anleitung, um bewusst mithilfe von Rechtschreibstrategien und -regeln die Richtigschreibung konstruieren zu können. Das Konstruieren ist neben dem Memorieren ein weiterer Zugangsweg zur Rechtschreibung. Erlernen sie diese Strategien, sind sie der Rechtschreibung nicht mehr hilflos ausgeliefert, im Gegenteil machen sie die ermutigende Erfahrung, dass es viele Möglichkeiten gibt, Rechtschreibprobleme auch operativ lösen zu können. Solche Kinder benötigen strukturierte Hilfe, die ihnen Lernkarteien und Übungsmaterial, das hauptsächlich auf eigenverantwortliches, selbstgesteuertes Lernen ausgerichtet ist, nicht in ausreichendem Maße vermitteln können.

Diese Defizite wirken sich auf das Lesen, Schreiben und die Mathematik aus. Fragen im Heimat- und Sachkundeunterricht werden nicht oder falsch verstanden und dementsprechend beantwortet. Mathematische Begriffe werden den falschen Rechenoperationen zugeordnet. Mit jedem weiteren Misserfolg wächst die Unsicherheit, das Selbstbewusstsein sinkt, die Eltern sind ratlos. Ohne Erfolg scheint jede Anstrengung sinnlos.

Sorgen Sie sich auch? Das Rechtschreibtraining im ILZ hilft Ihrem Kind, die notwendige Kompetenz aufzubauen, indem es lernt Rechtschreibstrategien anzuwenden und die schwierige Rechtschreibung der Wörter operativ zu lösen. Das Kind wird ermutigt, sich weiterhin anzustrengen, in die Planung seines Lernens mit einbezogen und erhält konkret formulierte Ziele, die erreichbar sind.


Die Erarbeitung der notwendigen Kompetenzen benötigt Zeit und ist nicht mit einem Übertritts-Crash-Kurs innerhalb weniger Monate zu erreichen. Ziel ist eine nachhaltige Festigung der Rechtschreibung, was sich langfristig in der Beherrschung der notwendigen Strategien im künftigen Schulleben weiter vertiefen wird.

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