Fortbildungen - ILZ Nürnberg

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Fortbildungen

Seminare /kostenfrei /um Anmeldung wird gebeten
Donnerstag
29.11.2018
 
19:00 Uhr – 20:00 Uhr
Lernstörungen: Wie beeinträchtigen sie das Lernen?
 
Ursachen und Folgen von Legasthenie/LRS, Dyskalkulie, AD(H)S, AVWS und allgemeinen Wahrnehmungsstörungen



Donnerstag
31.01.2019
19:00 Uhr - 20:00 Uhr
Welchen Stellenwert nimmt das sinnentnehmende Lesen in der Schulzeit ein?
 
Lesen – Lesegeläufigkeit/-fertigkeit/-strategien



Donnerstag
06.06.2019
19:00 Uhr – 20:00 Uhr

Sind die mathematischen Basiskompetenzen eine Voraussetzung für den Erwerb der Grundrechenarten?
Grundlegende Störungen im Verständnis von Mengen und Zahlen als Kennzeichen für Rechenstörung /Dyskalkulie
Workshops /kostenfrei /um Anmeldung wird gebeten
Samstag
16.02.2019
10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Effektives Vokabellernen mit Kindern mit Schwächen im Merk- und Arbeitsgedächtnis, sowie mit Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S und AVWS
Arbeiten mit der Gropsbox/Englisch  (Computerprogramm)



Samstag
 06.04.2019
10:00 Uhr – 13:00 Uhr

* Wie verarbeitet das „legasthene Gehirn“ den Schriftspracherwerb? Lernstrategien und Lernhilfen für zu Hause, ergänzend zur und abgestimmt auf die Lerntherapie
Arbeiten mit der Gropsbox/Deutsch  (Computerprogramm)
* Inhalt:

• Grundwortschatz
• Silben und Laute (Linguistik)
• Einteilung in Phonemstufen (Phonetik)
• Einteilung in Rechtschreib-Strategien
• Silbieren (Sprech- und Schreibsilbe)
• Null-Fehler-Grenze
• Lernen mit der GropsBox

In diesem Workshop werden die Grundlagen des ersten Seminars vertieft und Basiswissen in Linguistik, Phonetik und Rechtschreibstrategien vermittelt. Legasthene Kinder müssen Lesen und Schreiben gezielt trainieren. Dabei ist es sinnvoll, nach dem Konzept der „Lautgetreuen Lese-/Rechtschreibförderung“ von C. Reuter-Liehr vorzugehen, in der das Wortmaterial nach sog. Phonemstufen geordnet ist, die auf linguistischen Prinzipien aufgebaut sind (Reuter-Liehr, 2008). Die Null-Fehler-Grenze zeigt die Stufe an, auf der das Kind fehlerfrei schreibt. Der schulische Lehrplan folgt anderen Konzepten und schreitet viel schneller voran, als das Kinder mit Lernstörungen verarbeiten können. Daher birgt diese Vorgehensweise viele Stolpersteine, die legasthene Kinder erst nach gezieltem Training überwinden. Diese Schwierigkeiten in schulischen Arbeiten zu erkennen und daran nicht zu üben, müssen die Eltern lernen.

Bitte geben sie uns Bescheid, mit wie vielen Personen Sie kommen werden.
Informieren Sie auch die Lehrer Ihres Kindes von der Möglichkeit, an diesem Seminar teilzunehmen.
Sie können interessierte Bekannte ebenfalls zu diesem Seminar einladen.



         Eltern im ILZ werden regelmäßig zu sog. „Elternseminaren“ eingeladen, in denen ihnen grundlegendes Wissen über Lernen und die Lernstörungen Legasthenie - und deren weitere Erscheinungsformen - und Dyskalkulie, sowie Komorbiditäten, wie z. B. AD(H)S, vermittelt wird. Diese „Seminare“ oder „Treffen“ verfolgen mehrere Ziele. Das wichtigste Ziel ist, andere Eltern kennenzulernen, in Austausch mit ihnen zu treten und dabei zu erkennen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind und es andere Familien gibt, die Ähnliches durchmachen. Dadurch wird es leichter, die Lernstörung des eigenen Kindes zu verstehen und auch anzunehmen. Neue Kontakte werden geknüpft und Freundschaften entstehen.

 
         Des Weiteren bekommen sie Wissen über die vorhandene Lernstörung vermittelt, wodurch sich der Blick auf das eigene Kind verändert und Verhalten und Emotionen neu bewertet werden. Durch Integration dieser Erkenntnisse wird es ihnen möglich, die Lernstörung des Kindes als „Teil der Familie" zu akzeptieren, wodurch Einstellungen und Beziehungen verändert werden. Dadurch öffnen sich Türen zu offener Kommunikation über die Lernstörung und die Möglichkeiten, Ressourcen zu aktivieren, um mit der Situation erfolgreich umzugehen, sowohl zuhause als auch in der Schule.

 
         Zusätzlich erhalten die Eltern alltagstaugliche Strategien im Umgang mit ihren Kindern bei Hausaufgaben oder speziellen Lernsituationen, wie z. B. Vokabellernen. Das Wissen in Verbindung mit notwendigen Änderungen im häuslichen Lernen hilft im Umgang mit den Lehrern des Kindes. Die Kommunikation findet zielgerichtet und weniger emotional statt, da die Eltern die Interessen ihres Kindes besser formulieren und darlegen. Zusätzlich werden ihnen Adressen von Anlaufstellen vermittelt, die ihnen weiterhelfen können.



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